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Die Autorinnen und Autoren
Das Verlagsprogramm
In alphabetischer Reihenfolge:
 
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DIE MORLOCKS

Im März 2011, beim Erscheinen ihres Albums �Golden Covers�, besteht die Band aus:
Max Christian Graeff � Stimme (?)
Silvio Britschgi � Schlagzeug
Roger Schuler � Gitarre, Cavaco, Banjo, Stimme
Gregory Sch�rer � Bass
Franziska Staubli � Gitarre, Stimme
Omar Abu Ghannam � Perkussion, Stimme
Doktor Blech � Saxophone
Kaspar Hensel � Trompete
Christov Rolla � Piano

Die ehemaligen Mitglieder sind gelegentlich als G�ste dabei:
Niklaus Sch�rer � Piano
Camillo Paravicini � Posaune
Silvy Andrea Britschgi � Stimme

 

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René Gisler, 1967 geboren, studierte an der Hochschule für Gestaltung, Luzern, Fachbereich Freie Kunst. Ausbildung zum Multimediaproducer SAE und Arbeit als Bildredaktor. Seit 1992 lebt er als freischaffender Künstler, Web- und Screendesigner und unternimmt regelmässig Performances, Installationen und multimediale Kunst- und Textprojekte.
Veröffentlichungen: Das Trugwild (CD-ROM), Luzern 2000. Der Enzyklop. Ein Wörterbuch. Edition diá, Berlin 2001.

 

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Mitch Heinrich, 1964 geboren, absolvierte ein freies Studium und eine Assistenz an der Schule für Dichtung in Wien. Seither kam es zu Auftritten mit Blixa Bargeld, Henri Chopin, Allen Ginsberg, Sainkho Namtchylak, Jaap Blonk und vielen weiteren Künstlern im In- und Ausland, auch in Kolumbien und China. CDs: poesieknallbum (1994), frogsongs (mit Chr. Irmer, 2000).
 

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Annemarie von Matt, 1905 in Root geboren, beteiligte sich von 1929 bis etwa 1945 nach einer Ausbildung als Kunstgewerblerin erfolgreich an verschiedenen Ausstellungen in der Schweiz. Verheiratet mit dem Bildhauer Hans von Matt, begann sie 1940 eine langjährige Liebesbeziehung mit dem Theologen, Priester und Schriftsteller Josef Vital Kopp und entwickelte während dieser Jahre ein vorerst verborgenes, charakterstarkes und poetisches schriftliches Werk. Ab etwa 1955 bis zu ihrem Tod 1967 zog sie sich völlig zurück. Ihr Schaffen wird erst seit einigen Jahren durch Ausstellungen und Veröffentlichungen wiederentdeckt.
 

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Die Fotoreporterin Lisa Meyerlist, Jahrgang 1914, ist eine der ersten Frauen, die von der Schweiz aus die Welt bereisten. In 82 Länder wie auch zu Hause in Luzern verwirklichte sie das, was vielen Fotokünstlern nicht gelingt: Wichtiger als gestalterische und technische Ästhetik war ihr der Blick auf die Menschen, der Blick mit ihnen auf die Welt – neugierig auf die kleinen Sensationen des Alltags, zuweilen mit distanziertem Respekt und immer mit Humor und Lebenslust.
 

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Boyan Obretenov, 1946 in Sofia geboren, war Redakteur vieler Zeitungen und Zeitschriften, zuletzt Chefredakteur der Sofioter Nachrichten. Er gründete die erste unabhängige Zeitung Bulgariens nach der politischen Wende 1990. Als freier Autor und Journalist veröffentlichte er zahlreiche Artikel und Bücher zur bulgarischen Kulturgeschichte.

Alexander Obretenov, 1967 in Sofia geboren, ist bildender Künstler und veröffentlicht Lyrik und Prosa. Zur Zeit lebt er in Luzern.

 

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Camillo Paravicini, geboren 1987 in Luzern, studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern und an der Ecole cantonale d'art de Lausanne. Er gründete zahlreiche Eintagsbands, arbeitete als Kanonenkugel in einem Wanderzirkus und war 2006 bis 2009 Posaunist bei der Grannypunk-Formation Die Morlocks. Seine bildkünstlerischen Arbeiten umfassen Fotografie, Malerei und Installationen. Er absolviert derzeit sein Masterstudium an der Glasgow School of Art.
 

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Dietrich Rauschtenberger, geboren 1939 in Schwelm, Schlagzeuger, gründete 1960 mit dem Saxofonisten Peter Brötzmann und dem Bassisten Peter Kowald eine der ersten Free Jazz-Gruppen in Deutschland und Europa. Er arbeitet mit Musikern und Vertretern anderer Kunstformen aus Europa, Amerika und Asien, wobei meist die Improvisation im Fokus steht. Seit den siebziger Jahren Performances mit Musik und Literatur sowie Bühnenmusik und kleine darstellerische Rollen. 1987 bis 1999 schrieb er für das Jazzmagazin «Jazzthetik». Seit 2002 spielt er sein Solo-Theaterstück «Die Kunst, ein Schlagzeug aufzubauen». Mehrere Buchveröffentlichungen sowie Texte in Anthologien und in Büchern zum Jazz. Bei guanako audio erschien 2005 sein Hörspiel «Wie wir den Free Jazz erfunden haben». Derzeit spielt er in mehreren Projekten, darunter bei «Mehr Rohr», «WIO», «Einwandfrei» und «Gorilla Moon». Er lebt in Schwelm.
 

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Peter Stobbe, geboren 1951, promovierte mit einer Arbeit über Velimir Chlebnikov. Der Maler und Schriftsteller ist seit 1990 Professor an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, zuletzt den Roman Nach Delft gehen (Libelle, Lengwil 2001), die CD Kunstsätze, zus. mit Hansjürg Buchmeier (Wallimann, Alpnach 2002) und Atelier, Texte zur Kunst (Edizioni Periferia, Luzern 2006).